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27.04.2005
 

Giftspinnen-Attacke

Fotohandy rettete Briten das Leben

Das Foto einer Giftspinne hat einem britischen Koch das Leben gerettet. Zeitungsberichten zufolge lichtete der 23-Jährige das handgroße Tier mit seinem Handy ab, nachdem es ihn gebissen hatte. Die Aufnahme verriet den Krankenhausärzten, welches Gegengift sie dem Mann verabreichen sollten.

London - Wie britische Zeitungen heute berichteten, wurde Matthew Stevens beim Reinigen des Kühlschranks in einem Pub von der handgroßen Spinne gebissen. Der überraschte Stevens fotografierte das Tier. Zuhause brach er unter Schmerzen zusammen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnten ihm die Ärzte zunächst nicht helfen, weil sie nicht wussten, welche Art Spinne den Patienten angegriffen hatte.

Stevens zückte jedoch sein Handy: Die Aufnahme von dem garstigen Tier wurden an den Zoo in Bristol geschickt, der die Kreatur als Brasilianische Kammspinne (Phoneutria fera) identifizierte, eine der giftigsten Spinnen überhaupt. Nun konnte der Koch korrekt behandelt und bald entlassen werden. Die Spinne wurde eingefangen und in ein Labor gebracht. Sie war offensichtlich in einer Ladung Bananen auf die britische Insel gelangt.

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