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12.05.2005
 

Flug umgeleitet

Behörde vermutet Terrorverdächtigen an Bord

Ein Passagierflugzeug ist auf dem Weg von Paris nach Boston vorsichtshalber umgeleitet worden. Die Maschine der französischen Fluggesellschaft Air France musste auf Bitten der US-Behörden zwischenlanden, weil der Name eines Passagiers auf einer Flugverbotsliste für mutmaßliche Terroristen stand.

Boston - Offenbar sei Air France entgangen, dass es sich bei dem Fluggast um eine Person handle, deren Name auf einer so genannten No-Fly-Liste verzeichnet sei, sagte eine Sprecherin der Behörde für Sicherheit im Transportwesen (TSA). Die Maschine wechselte nach dem Hinweis den Kurs und landete auf dem Flughafen Bangor im US-Bundesstaat Maine. Dort wurde der verdächtige Mann aus dem Flugzeug geholt. Mit ihm gingen auch seine Begleiter von Bord, teilte die Sprecherin mit.

Die Maschine mit 169 Menschen an Bord setzte nach dem unplanmäßigen Zwischenstopp den Flug nach Boston fort. Nach US-Angaben gab es keine Zwischenfälle an Bord.

Im vergangenen September war ein Flug von London nach Washington umgeleitet worden, weil der früher als Cat Stevens bekannte Sänger Yusuf Islam an Bord war. Nach Angaben der Behörden hätte Islam gar nicht an Bord gehen dürfen, weil er auf einer Liste mit Personen stand, die wegen vermuteter Verbindungen zu Terroristen nicht per Flugzeug in die USA einreisen dürfen.

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