Es handle sich um einen der gewaltigsten Hurrikane mit noch nie da gewesener Stärke, in seiner Intensität vergleichbar mit dem Wirbelsturm "Camille" von 1969. "Große Gebiete werden für mehrere Wochen oder länger unbewohnbar sein. Es wird zu Einstürzen von Hauswänden und -dächern kommen. Mindestens die Hälfte auch solide gebauter Eigenheime wird schwer getroffen werden", heißt es in einer Übersetzung der Nachrichtenagentur dpa.
Auch schwere Gegenstände seien vor dem Sturm nicht sicher: Fahrzeuge und Möbel würden durch die Luft gewirbelt, Geländewagen und Lastwagen umhergeschoben. Besonders warnt der Wetterdienst die Menschen in New Orleans davor, sich im Freien aufzuhalten: "Menschen, Haustiere und Vieh, die dem Sturm direkt ausgesetzt sind, werden die Begegnung mit Sicherheit nicht überleben."
Auch die Nachwehen des Wirbelsturms würden für Mensch und Natur noch lange spürbar sein. Es müsse mit wochenlangen Stromausfällen gerechnet werden, Trinkwasserknappheit werde, gemessen an den modernen Standards, zu kaum vorstellbarem menschlichen Leid führen.
Und auch sonst werde in New Orleans nichts mehr so aussehen wie zuvor: "Der Baumbestand wird größtenteils abknicken oder entwurzelt werden. Bäume, die standhalten, werden vollständig entlaubt. Nur ein geringer Teil der Ernte auf den Feldern wird übrig bleiben", beschreibt der Wetterdienst die Folgen des Sturms.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles zum Thema Hurrikan "Katrina" | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH