Sandelzhausen - Nach Angaben eines Polizeisprechers waren in Sandelzhausen die beiden Fahrzeuge in einer Kurve ins Rutschen gekommen. Sechs der Passagiere seien schwer verletzt worden. Das Bayerische Rote Kreuz sprach dabei von acht Schwerverletzten und 20 weiteren Verletzten. Wegen des dichten Schneetreibens konnte ein Rettungshubschrauber nicht starten, die Retter rückten stattdessen mit 30 Rettungsfahrzeugen an.
Bei Weidenberg im Landkreis Bayreuth wurden zehn Kinder verletzt, als ihr Bus ins Schleudern kam und gegen einen Baum prallte. Von den Kindern mussten zwei ärztlich behandelt werden, die anderen acht wurden leicht verletzt. Möglicherweise sei der Fahrer zu schnell gewesen, sagte ein Polizeisprecher.
Auch im oberbayerischen Warngau ist am es am Nachmittag zu einem Unfall gekommen, der jedoch glimpflich ausging: Ein mit 150 Schülern vollbesetzter Zug der Bayerischen Oberlandbahn entgleiste. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern teilte mit, dass möglicherweise Schneeverwehungen bei dem Unfall eine Rolle spielten. Allerdings habe der Zug bereits kurz vor dem örtlichen Bahnhof abgebremst, darum sei ersten Informationen zufolge kein Fahrgast zu Schaden gekommen. Die genaue Unglücksursache sei noch unklar.
Erst gestern waren beim Zusammenstoß eines Sattelschleppers mit einem Bus im niedersächsischen Coppenbrügge drei Schüler ums Leben gekommen. Zehn weitere Personen wurden nach Angaben der Polizei verletzt, zwei von ihnen schwer.
rom/reuters/dpa
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