Coburg - Wie die Coburger Polizei mitteilte, stand die Gülle teilweise bis zu einem halben Meter hoch. Der Inhalt des Güllesilos, etwa 270.000 Liter, hatte sich am Abend zunächst auf einen Bauernhof ergossen, wie die Polizei heute mitteilte. Nach und nach breitete sich die schlammige Masse weiter in Richtung Ortsmitte aus.
Die Feuerwehr baute mit Radladern Barrieren aus Schnee, um den Güllestrom aufzuhalten. Bauern und Feuerwehrleute pumpten die Masse schließlich ab. Noch nicht absehbar war, ob auch das Grundwasser verseucht wurde.
Die Feuerwehreinsatz sei mittlerweile beendet, teilte die Polizei mit, die Aufräumarbeiten dauerten aber noch an. Der Grund für das Zerbersten des Silos war zunächst unklar. Auch für die Beamten war die Arbeit vor Ort wegen des Gestanks eine Qual: "Die wollen nur noch duschen", sagte ein Polizeisprecher.
rom/AP/ddp
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