London - Rudolf Gibbs habe mit gesenktem Kopf auf der Anklagebank gesessen, als der Staatsanwalt den Fall schilderte, berichtete die Boulevardzeitung "The Sun" aus dem Gericht in Northampton. "Nachdem der Angeklagte das Sexspielzeug seiner Frau gefunden hatte, ging er damit zu ihr ins Schlafzimmer. Er fragte sie, warum sie es nicht jetzt gleich benutze", zitiert das Blatt den Gesetzesvertreter Vinit Kocheta. "Dann befahl er ihr, sich damit zu befriedigen - und zerstörte anschließend den Dildo."
Die Dame des Hauses war schockiert von dem ruppigen Verhalten ihres Mannes und rief umgehend die Polizei. Wegen Sachbeschädigung wurde der Spielzeug-Zerstörer angezeigt. Verteidigerin Sewli Kuddus führte vor Gericht an, ihr Mandant sei nie zuvor mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Sie betonte in ihrem Plädoyer: "Das alles ist für ihn sehr erniedrigend."
Gibbs, der seit 28 Jahren mit seiner Frau verheiratet ist, bekannte sich schuldig, das Sexspielzeug mutwillig zerstört zu haben. Er wurde zu einer sechsmonatigen Strafe mit Auflagen verurteilt. Der Dildo hatte einen Warenwert von 38 Pfund.
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