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14.04.2006
 

Albino-Känguru

Erste Sprünge in der Öffentlichkeit

Es ist noch scheu, aber es hüpft wie die Großen: Ein schneeweißes Känguru mit roten Augen begeistert im Zoo von Buenos Aires die Besucher. Das Albino-Beuteltier ist in Gefangenschaft zur Welt gekommen - eine kleine zoologische Sensation.

Zu viel Sonne ist nichts für das fünf Monate alte Albino-Känguru. Denn mit seinem hellen Fell ist es sehr empfindlich und anfällig für Sonnenbrand. Doch gerade die weiße Farbe macht das junge Känguru zum Publikumsrenner im Zoo von Buenos Aires.

"Albinismus kommt nur bei einem von 10.000 Kängurus vor", erklärte Miguel Rivolta, Chef-Tierarzt des argentinischen Zoos, der Nachrichtenagentur AP. Es ist das erste Albino-Känguru, das in Argentinien geboren wurde, wahrscheinlich sogar das erste in ganz Lateinamerika. Zumindest gibt es keine offiziellen Aufzeichnungen zu ähnlich pigmentlosen Artgenossen.

Vor fünf Monaten ist das Känguru zur Welt gekommen, nun macht es die ersten Sprünge in der Öffentlichkeit. Nur eines fehlt dem Beuteltier noch: ein Name. Den sollen nun die Besucher finden. Am Känguru-Gehege haben die Pfleger einen Kasten angebracht für die Vorschläge. Und damit stellt das weiße Känguru gleich noch einen Rekord auf: Es ist wohl das erste und einzige Känguru in ganz Lateinamerika, das Post bekommt.

jkr/AP

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