Samstag, 21. November 2009

Panorama



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10.07.2006
 

New York

Haus nach Explosion eingestürzt

In Manhattan ist ein dreistöckiges Wohngebäude eingestürzt. Augenzeugen berichten von einer gewaltigen Explosion. Die Feuerwehr geht von einem Selbstmordversuch aus.

New York - Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, es habe sich vermutlich um eine Gasexplosion handelt. "Es ist möglich, dass es ein Selbstmordversuch war", sagte er. Der Arzt, dem das Haus gehörte, habe in einer E-Mail an seine Frau Suizidgedanken angedeutet. Die Frau hatte kurz zuvor die Scheidung eingereicht. Der 66 Jahre alte Arzt war den Angaben zufolge der einzige, der sich zum Zeitpunkt der Explosion in dem Gebäude aufhielt.

Unbestätigten Berichten zufolge hat der Hausbesitzer sogar selbst die Polizei gerufen und gemeldet, es rieche im Haus nach Gas. Noch während des Gesprächs sei es zu der Explosion gekommen. Den Angaben zufolge wurde der Arzt unter Trümmern verschüttet und schließlich verletzt gerettet. Außerdem wurden vier Passanten und zehn Feuerwehrleute verletzt.

Die Detonation hatte sich am Morgen gegen 8.45 Uhr ereignet. US-Fernsehsender berichtete von einer "furchtbaren Explosion" gekommen. "Es hörte sich an wie am 11. September", berichtete ein Augenzeuge. Eine Passantin sagte, dass eine große schwarze Rauchwolke aufgestiegen sei. CNN-Talkmaster Larry King, der zufällig am Ort des Geschehens war, berichtete: "Ich habe eine Menge Rauch gesehen und Menschen, die in alle Richtungen rannten." Er habe einen gewaltigen Knall gehört, sagte er. "Es hörte sich an wie eine Bombe, wie die Bombardements auf London im Zweiten Weltkrieg."

Ein Sprecher des Weißen Hauses trat Spekulationen entgegen, es habe sich um einen Anschlag gehandelt. "Soweit wir das bislang beurteilen können, hat der Vorfall keinen terroristischen Hintergrund", sagte der Sprecher. In dem Haus waren mehrere Arztpraxen und ein Schönheitssalon untergebracht. Die Upper East Side ist eins der teuersten Viertel der Stadt mit vielen Luxuswohnungen in der Nähe des Central Parks.

ffr/dpa/reuters/AFP

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