St. Louis/Boston - Die Sicherheitskräfte sollten die Menschen in öffentliche Gebäude bringen, in denen die Stromversorgung und damit auch die Klimaanlagen funktionieren. Der Gouverneur von Missouri, Matt Blunt, rief den Notstand aus. Der seit rund einer Woche anhaltenden Hitzewelle sind in den USA bislang mindestens 22 Menschen in zehn Staaten zum Opfer gefallen.
"Wir können die Gefahren dieser Hitze gar nicht zu stark betonen", erklärte der Bürgermeister von St. Louis, Francis Slay. "Je länger die Wärme anhält und der Strom ausfällt, desto riskanter wird es." Die Polizei gab über Lautsprecher bekannt, wo nach Abkühlung suchende Menschen klimatisierte Zentren finden konnten. Von dem Stromausfall nach einem Sturm am Mittwoch waren rund eine halbe Million Haushalte und Betriebe in der Region St. Louis betroffen.
Im Osten der USA gaben die Behörden unterdessen eine Sturmwarnung für Teile von Massachusetts, New York und Connecticut aus. Der Tropensturm "Beryl" bewegte sich im Atlantik Richtung Norden auf die Küste von Neuengland zu.
dab/AP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH