Samstag, 21. November 2009

Panorama



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22.07.2006
 

Illegale Migranten

Fast 250 illegale Einwanderer auf Kanarischen Inseln gelandet

Innerhalb von 24 Stunden hat die spanische Küstenwache vier Boote mit illegalen Einwanderern vor den Kanaren ausgemacht. Die Afrikaner waren völlig erschöpft und ausgetrocknet. Ein Mann überlebte die anstrengende Reise nicht.

Madrid - In der Gluthitze wurde die Reise von der afrikanischen Küste zu den Kanarischen Inseln zur Tortur. Viele der 243 illegalen Einwadnerer, die die spanischen Behörden aufgriffen, waren ausgetrocknet oder hatten einen Hitzestau. Auf einem der beiden Boote, die bereits am Freitag an den Kanaren anlandeten, befand sich auch ein Toter. Zwölf Flüchtlinge wurden in Krankenhäuser gebracht, wie eine Sprecherin des Innenministeriums sagte.

Illegaler Migrant: Erschöpft und ausgetrocknet landeten die Afrikaner vor Spaniens Küsten
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REUTERS

Illegaler Migrant: Erschöpft und ausgetrocknet landeten die Afrikaner vor Spaniens Küsten

Ein Boot mit 90 Flüchtlingen erreichte am Samstag Teneriffa, ein weiteres mit 61 Menschen an Bord, La Gomera. Die Küstenwacht sichtete zudem ein fünftes Boot, das auf dem Weg nach Gran Canaria war.

Tausende Menschen aus Afrika versuchen jedes Jahr nach Europa zu gelangen. Eine wachsende Zahl wählt dabei den gefährlichen Weg über das Meer zu den Kanarischen Inseln. Es wird vermutet, dass Tausende dabei umkommen. Berichte über mehr als tausend Tote seit Ende vergangenen Jahres liegen vor. In diesem Jahr haben es nach spanischen Angaben schon mehr als 11.000 Afrikaner auf die Kanarischen Inseln geschafft. Das sind mehr als doppelt so viele wie im gesamten vergangenen Jahr.

Auch vor der italienischen Insel Lampedusa fing die Küstenwache zwei Schlauchboote mit 67 Menschen ab und geleitete sie auf die Insel. Die überladenen Boote seien 30 Kilometer vor der Küste aufgespürt worden, erklärte die Hafenbehörde. Damit steigt die Zahl der in dieser Woche auf Lampedusa und Sizilien angekommenen Flüchtlinge auf über 400 Menschen.

agö/AP

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