Washington - Wie der Flughafendirektor Larry Salyers dem US-Fernsehsender CNN sagte, fanden Sicherheitsbeamte bei der Passagierin mehrere Plastikbehälter mit einer Flüssigkeit, bei der es sich um Sprengstoff handeln könnte. Erst chemische Tests ergaben später, dass die Flüssigkeit harmlos war.
Detektoren hatten bei der Durchleuchtung des Handgepäcks Alarm ausgelöst. Auch Sprengstoffhunde hätten angeschlagen, sagte Salyers. Das bedeute, dass die Substanz sehr verdächtig sei. Die Frau sei durch FBI-Mitarbeiter befragt worden. Die Passagierin war auf dem Weg nach Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Sie sei pakistanischer Abstammung und ist im Jahr 1978 geboren.
Der Flughafen wurde nach dem verdächtigen Fund gegen Mittag Ortszeit evakuiert. Etwa hundert Passagiere und Flughafenmitarbeiter seien betroffen gewesen, sagte ein Mitarbeiter der Sicherheitsbehörde.
Nachdem in der vergangenen Woche in Großbritannien Terroranschlägen vereitelt wurden, hatten auch die US-Behörden die Mitnahme von Getränken, Gels und Cremes im Handgepäck verboten.
jul/reuters/AP
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