Orlando - Nach vier Tagen im Schlamm, terrorisiert von Mücken und geplagt von schrecklichem Durst, wurde Eddie Meadows endlich gerettet. Schäferhund Buddy an der Spitze eines Suchtrupps hatte die Fährte des vermissten Mannes aufgenommen und entdeckte ihn in den Sümpfen Floridas, wo der 62-Jährige bis zur Hüfte im Morast feststeckte und sich selbst nicht mehr befreien konnte.
Trotz der Qualen im Sumpf war der 62-Jährige zwar übersät von Mückenstichen ansonsten aber in guter Verfassung. Meadows habe großen Durst gehabt, weil er vier Tage lang nur das sumpfige Wasser getrunken habe, sagte Polizeisprecher Woody Furnas. "Er war guter Dinge und wünschte sich nichts mehr als ein Glas Wasser", sagte Furnas. "Er sagte, er habe viel geschlafen." Meadows sei als Marathonläufer gut in Form.
Meadows Kollegen hatten sich große Sorgen um den 62-Jährigen gemacht, der von dem dem Jogging-Ausflug in seiner Mittagspause einfach nicht in sein Büro an der Universität von Central Florida zurückgekehrt war. Sie stellten einen Suchtrupp zusammen, der ihm schließlich das Leben rettete.
fok/dpa/AP/AFP
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