Northumberland - Der Rötelpelikan war aus einem Wildpark auf der Isle of Man ins englische Northumberland ausgebüchst und dort mit einer Blutvergiftung von einer Tierschutzorganisation aufgegriffen, berichtet "Times Online". Alexis Bailey kümmert sich seither um den lädierten Wasservogel - und dieser dankt es der 47-jährigen Pflegerin mit aufdringlicher Zuneigung.
Immer wenn Alexis Bailey den Käfig betritt, balzt sie der Rötelpelikan an. Kommen andere Pfleger ins Gehege, fährt er denen in die Parade und beißt energisch zu. Kein anderer soll seiner Angebeteten zunahekommen.
Sie habe so etwas in all den Jahren ihres Berufes noch nie erlebt, sagt die Tierpflegerin. Sie habe zufällig in der Nacht, in der der Pelikan eingeliefert wurde, Dienst gehabt. Sie gab ihm ein Antibiotikum - und er verfiel ihr. "Er schaute mir tief in die Augen und balzte sofort herum", sagt die begehrte Tierbetreuerin. Danach habe sich das Tier eng an sie geschmiegt und wollte mit ihr kuscheln.
Das heftige Werben des Pelikans hat ihm in dem Tierpflegeheim den Spitznamen Romeo eingebracht. Obwohl ihre Kollegen über ihr bizarres Verhältnis zu dem Pelikan Scherze machen und einige gar behaupten, sie sei vermutlich in ihrem ersten Leben selbst ein Pelikan gewesen, fällt es Alexis Bailey schwer, Romeos Reise in seinen heimatlichen Wildpark auf der Isle of Man vorzubereiten. "Ich hoffe, er kommt über mich hinweg, wenn er wieder andere Pelikane zu Gesicht bekommt."
jjc
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