Kuala Lumpur - 26.000 Menschen sind aus ihren Häusern in Notunterkünfte geflüchtet. Weil der Boden völlig aufgeweicht war, rutschte an hunderten Hängen tonnenweise Erdreich ab und blockierte zahlreiche Straßen. Bislang sei aber noch niemand in den überfluteten Gebieten ums Leben gekommen, berichtete die malaysische Nachrichtenagentur Bernama heute unter Berufung auf Angaben der Behörde für Katastrophenschutz.
In vielen Dörfern in den südlichen Provinzen stand das Wasser kniehoch in den Straßen; unzählige Häuser wurden schwer beschädigt. Allein in Johor an der Grenze zu Singapur sind 23.000 Menschen in Notunterkünften untergebracht. Dort wurden aus Sicherheitsgründen 200 kleinere Elektrizitätswerke abgeschaltet. Der Schienenverkehr wurde eingestellt.
Die Malaysier sind Hochwasser in der Regenzeit mangels guter Abwassersysteme gewöhnt. Der Premierminister der Provinz sprach aber von den schlimmsten Überflutungen seit 100 Jahren.
ffr/dpa
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