Boston - "Es ist ein schlechter Witz und er ist nicht lustig", sagte der Gouverneur von Massachusetts, Deval Patrick. Verärgert zeigte sich Bostons Bürgermeister Thomas Menino, der strenge Strafen für die Verantwortlichen ankündigte und darauf hinwies, dass der Urheber des Scherzes bis zu fünf Jahre Haft riskiere.
Die Polizei gab die Festnahme eines Verdächtigen bekannt. Die Produktionsfirma Turner Broadcasting erklärte, die blinkenden Pakete seien Teil der Werbekampagne für die Zeichentrickserie "Aqua Teen Hunger Force" über einen sprechenden Milchshake.
Die Behörden hatten nach der Entdeckung der Pakete mehrere Hauptverkehrsstraßen gesperrt und den Eisenbahnverkehr ausgesetzt. Der Sender erklärte sein "Bedauern" über die missglückte Kampagne. Die Pakete seien in zehn Städten verteilt worden. Berichte über Beschwerden aus anderen Städten gab es aber nicht.
Die Pakete hätten sich bereits seit zwei bis drei Wochen an den jeweiligen Orten befunden. Die Polizei hatte eines der Pakete aus Angst vor einem Terroranschlag gesprengt. Im Nachhinein erklärte Polizeisprecher Edward Davis, es sei nichts entdeckt worden, was auf eine Gefährdung hindeute.
jjc/AFP/AP
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