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12.02.2007
 

Nordbelgischer Zoo

Gepard zerfleischt Besucherin

Grausiger Fund im Zoo von Olmen: Tierpfleger haben in einem Raubtier-Gehege eine verstümmelte Frau entdeckt. Ein Gepard soll die 37-Jährige zu Tode gebissen haben. Nach ersten Polizei-Erkenntnissen ist die Frau jedoch freiwillig in das Gehege geklettert.

Brüssel - Die Frau habe sich den Schlüssel zum Geparden-Käfig des Tierparks nahe Antwerpen beschafft, teilte die Polizei mit. Wie sie aber an den Schlüssel gelangte, sei noch unklar.

Vermutlich habe sich die Frau in dem Tierpark versteckt, bis dieser geschlossen wurde, und sei dann zum Geparden-Gehege gegangen, so die Polizei. Warum die 37-Jährige gestern Abend in das Gehege eindrang, ist unklar. Die Polizei schließt eine Verzweiflungstat nicht aus. Bekannt ist nur, dass die aus Antwerpen stammende Frau eine Tierpatenschaft für einen der Olmener Geparden übernommen hatte.

Die Tierschutzorganisation Gaia forderte die Schließung des Zoos, der schon mehrfach in der Kritik stand: Dort seien weder die Sicherheit der Besucher noch das Wohlergehen der Tiere gewährleistet. Zoodirektion und Personal vermittelten Gaia zufolge den Besuchern immer wieder den Eindruck, wilde Tiere seien nicht gefährlich. Besucher dürften beispielsweise unter Aufsicht der Tierwärter die Zootiere füttern, obwohl dies in Belgien gesetzlich verboten sei. Vor einigen Jahren habe sogar eine Band ihre neue CD in den Raubtier-Gehegen präsentiert.

esp/AFP/dpa

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