Hamburg - Modedeschöpfer Wolfgang Joop erwägt den Einstieg in die Politik. Er habe zwar erst aus der Zeitung erfahren, dass ihn die FDP als Spitzenkandidat für die Hamburger Bürgerschaftswahl im Jahr 2001 gewinnen wolle, sagte der 54-Jährige gegenüber "Gala". Dennoch glaube er, dass er dank seiner bisherigen Tätigkeit den Anforderungen an einen modernen Politiker gerecht werde. Er warte jetzt noch auf Koalitionsangebote und eine Einladung von FDP-Generalsekretär Guido Westerwelle.

Wolfgang Joop: Bald im Polit-Business?
Zu seinen politischen Zielen sagte Joop, er wolle das Grundgesetz überprüfen, die Studien- und die Schulzeit verkürzen, Kinder vor gewalttätigen Altersgenossen schützen und sie zur Selbstverantwortung erziehen. Kreative Fächer müssten Pflichtfächer werden. Außerdem setzte sich Joop für eine Steuerreform zugunsten von Jungunternehmern und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Dienstleistungsbranche ein.
Als Staatsoberhaupt schlug Joop die Fernsehmoderatorin Verona Feldbusch vor. Die ehemalige Moderatorin der Erotiksendung "Peep!" passe viel besser zu dem "Unterhaltungsjob" des Bundespräsidenten als der jetzige Amtsinhaber Johannes Rau. Feldbusch würden die Leute gerne sehen. Rau dagegen höre niemand zu.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 1999
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH