San Francisco - Es werde Monate dauern, bis die Anwohner in ihre Appartements zurückkehren könnten, berichtete der "San Francisco Chronicle" heute. Die Schlamm- und Steinlawine beschädigte in der Nacht zu gestern sieben Gebäude. 150 Menschen mussten auf Anordnung der Polizei ihre Wohnungen verlassen.
Die 25 Meter breite Erdlawine türmte sich am Fuß des Stadthügels bis zu elf Meter hoch auf. Starke Regenfälle sollen den Hang zum Rutschen gebracht haben. "Ich dachte zuerst an ein Erdbeben", sagte der 29 Jahre alte Steve Liu der Zeitung. Er habe erst laute Geräusche gehört, dann habe sich das Haus bewegt, berichtete der Mieter eines jetzt unbewohnbaren Gebäudes.
Auch ein beschädigter Nachtclub wurde geschlossen. "Ein Felsbrocken so groß wie ein Volkswagen liegt mitten in meinem Büro", sagte Nachtclub-Manager Ian Cabungcal. "Wäre ich bei der Arbeit gewesen, wäre ich jetzt bestimmt tot." Eine Hauptverkehrsstraße in dem betroffenen Stadtteil North Beach im Herzen der Westküstenstadt musste vorübergehend gesperrt werden.
ffr/dpa
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