Hamburg - Zwei Tage lang, in manchen Gegenden Indiens auch bis zu zehn Tagen lang, feiern die Menschen Holi. Es gilt laut "festivalsinindia.net" als eines der ältesten Feste überhaupt und das farbenprächtigste von allen.
Es wird ausgelassen auf den Straßen gefeiert - gesellschaftliche Unterschiede, Kasten, Geschlecht und Alter spielen in diesen Tagen keine Rolle. Die Menschen bespritzen sich laut "indianselections.com" gegenseitig mit gefärbtem Wasser und bestreuen sich mit gefärbtem Puder.
Die Farben, die verwendet werden, werden zuvor meist in Verbindung mit Segenswünschen auf dem Altar geweiht. Früher wurde das Farbpulver aus bestimmten Blüten, Wurzeln und Kräutern gerührt. Heute verwenden die Feiernden meist synthetische Farben, die manchmal gar schädlich sein sollen.
Holi findet laut "religionfacts.com" am ersten Vollmondtag im März statt - pünktlich zum Aufblühen der Natur, denn mit Holi heißen die Inder den Frühling willkommen. Es heißt auch, man solle in diesen Tagen alte Streitigkeiten begraben und sich versöhnen, wenn man miteinander Streit hat.
Eine negative Seite des sonst positiven Festmarathons: Viele Menschen heizen ihren Übermut zusätzlich mit Drogen an: Sie konsumieren Rauschmittel oder trinken den traditionell abgelehnten Alkohol.
jjc
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