Berlin - Der Zoo will heute Kontakt mit seinen chinesischen Partnern aufnehmen, um sich über das weitere Vorgehen abzustimmen, sagte Kurator Peter Rahn. Der Tod des gestern überraschend gestorbenen Tiers, das 22 Jahre alt war, ist bislang ungeklärt.
So friedlich, wie Yan Yan nach Darstellung des Tierpflegers eingeschlafen sei, komme als Ursache möglicherweise ein Herzschlag in Frage, sagte Rahn. Eine Infektion werde eher ausgeschlossen, weil die Bärin gut gefressen habe. Die genaue Ursache könne aber nur durch eine Obduktion ermittelt werden. Ob die möglich sei, werde mit den chinesischen Partnern besprochen. Bis zur Entscheidung werde Yan Yan tiefgekühlt aufbewahrt.
Mit 22 Jahren jedenfalls hat Yan Yan ein stattliches Alter erreicht. Unterschiedlichen Angaben zufolge beträgt die Lebenserwartung bei Pandas 20 bis 30 Jahre. Yan Yan kam vor zwölf Jahren als Dauerleihgabe aus Peking. Die Hoffnung auf gemeinsamen Nachwuchs mit Bao Bao erfüllte sich jedoch nicht.
Der plötzliche Tod der Pandabärin lässt ihren Partner Bao Bao allerdings unbeeindruckt. "Der hat das gar nicht registriert", sagte Bären-Kurator Heiner Klös im heute. Pandas seien jedoch Einzelgänger und sein Verhalten normal.
dab/ddp/dpa
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