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26.06.2007
 

Panik-Aktion

Fischer schneidet eigene Finger mit Taschenmesser ab

Ein Fischer im US-Staat Washington hat sich mit dem Taschenmesser zwei Fingerkuppen abgeschnitten, um sich aus seinem sinkenden Boot zu befreien. Hätte er nur wenige Minuten gewartet, wären ihm die Schmerzen erspart geblieben.

Seatlle - Der 51 Jahre alte William Messenger war mit seinem Schwiegersohn in spe zum Fischen auf einem Fluss unterwegs, als das Boot von Stromschnellen gegen eine Barriere aus gefällten Bäumen gedrückt wurde. Mittel- und Zeigefinger seiner linken Hand wurden eingeklemmt, während das Boot voll Wasser lief. Sein Begleiter Jarrad Todd konnte sich befreien und lief los, um Hilfe zu holen. Aus Angst, dass Todd nicht rechtzeitig wiederkommen könnte, griff Messenger zum Messer. Nur Minuten später kam Todd mit Werkzeug zurück, wie der stellvertretende Sheriff von Grays Harbor, Rick Scott, mitteilte.

Nachher sei man immer klüger, kommentierte Scott. "Wenn er gewusst hätte, dass die Hilfe so nah war, hätte er diesen Schritt wahrscheinlich nicht unternommen." Messenger wurde anschließend in ein Krankenhaus in Seattle eingeliefert. Dort gelang es Chirurgen nach Angaben seines Arbeitgebers, die Fingerkuppen wieder anzunähen.

reh/AP

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