Die Nachbarn von Donna Dickey staunten nicht schlecht, als sie sahen, was sich da in Nachbars Garten abspielte. Ein waschechter Schwarzbär klammerte sich dort im Wipfel eines Baumes fest. Jack, Dickeys Kater, schien ihn vom Fuße des Baumes zu beobachten. Erst nach einigen Augenblicken wurde ihnen klar, was dort tatsächlich passierte. Der Bär war offensichtlich nicht freiwillig in den Baum geklettert, sondern von Kater Jack dort hinaufgejagt worden.
Jack, so erklärte es sein Frauchen später Reportern der lokalen Tageszeitung "The Star Ledger", habe eben ein ausgeprägtes Revierverhalten. Es sei schön des Öfteren beobachtet worden, dass er kleinere Tiere von "seinem" Grundstück verjagte. "Wir sagen oft: 'Jack hat Dienst', hätten aber nie gedacht, dass er einem Bären nachstellen würde", sagte Dickey der Zeitung. Dabei ist es in Jacks Wohngegend, West Mildorf im US-Bundesstaat New Jersey, nicht ungewöhnlich, dass herumstreunende Bären auf der Suche nach Fressbarem in Gärten eindringen.
Ein erster Fluchtversuch des verängstigten Bären, der nach einer Viertelstunde offenbar hoffte, seinem Bewacher entkommen zu können, scheiterte. Der wachsame Kater jagte ihn sogleich den nächsten Baum hinauf. Erst nachdem Jack von seinem Frauchen ins Haus gerufen wurde, gelang dem verschreckten Honigfresser die Flucht ins rettende Dickicht des Waldes.
Anmerkung der Redaktion: Diese Meldung wurde durch ein zeitliches Versehen erneut publiziert - sie stammt aus dem Jahr 2006. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.
mak
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