Ein eifersüchtiger 51-Jähriger erschießt in Arendsee (Sachsen-Anhalt) zwei Nachbarn, zu denen seine Ehefrau geflüchtet war. Dann fährt er ins benachbarte Wustrow (Niedersachsen) und fügt dem Nebenbuhler lebensgefährliche Schussverletzungen zu.
31.08.1993: Ein 37-jähriger Albaner richtet in Dortmund aus ungeklärten Gründen ein Blutbad in einer Kneipe an. Zwei der Lokalgäste sterben sofort, drei erleiden zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.
09.03.1994: Mit Pistolenkugeln und einem Sprengsatz tötet ein Heiz- und Kesselwerker in einem Gerichtssaal in Euskirchen bei Bonn sechs Menschen - unter ihnen seine Freundin und der Richter - und verletzt mindestens sechs zum Teil schwer. Der Amokläufer wird selbst Opfer der von ihm in die Zuschauerreihen geworfenen Bombe.
25.12.1994: Ein angetrunkener junger Mann erschießt in einem Jugendclub in Wallhausen einen 37-Jährigen und einen 29-Jährigen. Zwei Männer und eine Frau werden schwer verletzt.
29.04.1995: Ein 46 Jahre alter Arbeitsloser verschanzt sich in dem Haus, das er im oberpfälzischen Windischbergerdorf (Kreis Cham) mit seinen Eltern und seiner Familie bewohnt, und schießt mit einem Kleinkalibergewehr auf Passanten, vorbeifahrende Wagen und die eintreffenden Polizisten. Eine Autofahrerin wird tödlich getroffen, ein Polizist schwer verletzt. Später zündet der Täter das Anwesen an und kommt in den Flammen um.
09.06.1998: Am Ende einer wilden Verfolgungsjagd durch die Straßen von Schweinfurt erschießt ein 34 Jahre alter US-Soldat seine 29 Jahre alte Ehefrau und tötet sich selbst.
23.08.1998: Wegen einer Ehekrise richtet ein 57 Jahre alter Mann ein Blutbad an: Der Familienvater aus dem Landkreis Peine erschießt seinen 47 Jahre alten Schwiegervater und den 23 Jahre alten Bruder seiner Frau auf der Straße. Einen zweiten Schwager (21) verletzt er so schwer, dass dieser später stirbt. Anschließend stürmt der Täter die Wohnung seiner Schwiegereltern und verletzt beide schwer. Die Frau des Täters verletzt sich bei der Flucht schwer. Nach der Tat lässt sich der 57-Jährige widerstandslos festnehmen.
16.05.1999: Der wegen Vergewaltigung und Diebstahl vorbestrafte Günter Herrmann E. (36) tötet im deutsch-französischen Grenzgebiet innerhalb weniger Stunden fünf Menschen und verletzt weitere elf zum Teil schwer. Zunächst erschießt er im saarländischen Dillingen Geschäftsführer und Türsteher einer Diskothek, bringt dann in einer nahe gelegenen Wohnung ein ihm bekanntes Ehepaar um und erschießt auf der Flucht im französischen Sierck-les-Bains einen 39-jährigen Familienvater. Als der Amokläufer nach zweitägiger Fahrt in einem Hotel in Luxemburg aufgespürt wird, bringt er sich um.
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