Schwandorf – Die Aktion begann heute Nachmittag. In zwei Mastbetrieben im bayerischen Landkreis Schwandorf wurden die ersten Enten gekeult. Bis heute Nacht sollen zunächst einmal 28.000 Tiere tot sein. Insgesamt soll die Keulung rund eine Woche dauern.
Ein Sprecher des Landratsamts erklärte, dass den Betreibern der beiden Mastbetriebe gestern Abend Bescheide zugestellt wurden, in denen die Tötung der gesamten Bestände von mehr als 200.000 Tieren angeordnet worden sei. Zuvor war in den Betrieben das gefährliche Vogegrippe-Virus H5N1 nachgewiesen worden.
Der Sprecher betonte, dass es sich bei der Keulung um eine Vorsichtsmaßnahme handele. Es sei noch bei keinem der Tiere die Krankheit ausgebrochen. Man hoffe deshalb, dass nach der Massentötung keine weiteren Maßnahmen notwendig seien. Durch die Keulung soll verhindert werden, dass sich die Vogelgrippe auf andere Betriebe überträgt.
Die Behörden vermuten, dass das H5N1-Virus von Wachenroth bei Erlangen in den Kreis Schwandorf gelangt ist. In Wachenroth war die Vogelgrippe bereits im August festgestellt worden. Daraufhin wurden dort 166.000 Tiere gekeult.
Dass nun mehr als 200.000 Enten getötet werden, sei "ein trauriger Rekord", sagte der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Volker Hingst. Neben zwei Tötungsmaschinen, die dem Freistaat Bayern gehören, habe man zwei weitere Anlagen aus Niedersachsen angefordert.
wal/AP
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...... Abgesehen von der Babarei dieser Massenkeulungen zeigt sich daran die Absurdität unserer "Nutztierhaltung": Dort werden hunderttausende Schweine wegen der Schweinepest umgebracht, hier hunderttausende Enten [...] mehr...
Ja,leider muß man sagen, dass alles Vier-, Viel- oder Ohne- beinige auf jeden Fall ohne uns besser dran ist...und natürlich fressen die sich auch gegenseitig- aber in einem System, dass mit dem des menschlichen Fressens [...] mehr...
Hallo Hans, offensichtlich findet, zumindest in dem was Notwendig und vertretbar ist, ein Generationswechsel statt. Unser Horsti, der vom Samenstreuen nicht so viel versteht, legt die Grenzen für die Abstände von [...] mehr...
Ihre Metapher verstehe ich nicht. Das Thema lautet "Fließband-Massaker an 200.000 Enten". Ich wehre mich gegen diese Heuchelei. Die Enten wurden gezüchtet und aufgezogen, um - vereinfacht gesagt - "von uns [...] mehr...
Manches kann man nicht erklären, ich versuche es trotzdem noch mal. Wenn Ihr Sohn (so Sie einen haben) sich ein Moped wünscht und das nicht pflegt, dann können Sie das unter finanziellen Verlust abbuchen und wenn Sie ausreichend [...] mehr...
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