Von Werner Theurich
Individualität lohnt sich: Wenn Stil das Gegenteil von Mode ist, kommt man mit Stil erheblich bequemer und kostengünstiger durchs Leben, als jeder modischen Narretei hinterher zu hecheln. Vorausgesetzt, man(n) hat ihn, den Stil. Also Moden vermeiden? Jein. Aber Herren-Outfits sollten spätestens ab Mitte 20 sich nicht mehr an Vorbildern wie Tokio Hotel orientieren. Oder am eigenen Sohn: Nichts ist peinlicher und pädagogisch fragwürdiger als ein "neuer Papa", der aussehen will wie sein Neunjähriger.
Dabei sind Männer - was Kleidung angeht - gegenüber Frauen trendmäßig meist im Vorteil und könnten entspannt durch die Fachgeschäfte streifen: Ihre Schuhe, Mäntel oder Anzüge variieren bei den Klassikern über die Jahre nur marginal, und wer dazu noch auf Hochwertiges setzt, spart Stress und Anschaffungen. Stilvolles Leben hat also mit materiellem Wohlstand nur teilweise zu tun: Es ist einfach praktisch.
Entscheidend ist weniger, wie viel Geld man für sich ausgibt, sondern wofür. Keinesfalls sollte man beispielsweise am Schuhwerk sparen, eine mindere Auswahl am "Fuß-Ende" des stilistischen Gesamtwerkes schreddert die Optik komplett. Im Gegenteil: Perfekte Schuhe werten ein sonst eher legeres Styling erheblich auf. Solche Fallen zu vermeiden, ist der erste Schritt zu sicherem Stil.
Aber Stil umfasst natürlich mehr als Mode und Accessoires: Wohnen, Pflege, Bücher, Musik, alles, was die Persönlichkeit prägt und ausdrückt, kann Ausdruck eines eigenen Stils sein. Mehr darüber künftig an dieser Stelle: Knapp, pointiert, informativ - Tipps für stilvolles Leben. Akzente setzen statt protzen. Und Spaß macht's obendrein. Denn Stil steigert die Lebensqualität.
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Bekleidung und der damit verbundene Stil werden immer ein Spiel mit Symbolen bleiben. Worauf man dabei abziehlt bleibt einem selbst überlassen. Bei dem werten Herren der uns dankenswerterweise diese Videos liefert geht das [...] mehr...
Ja was denn jetzt? Kann man das lernen oder ist es ungewollt oder wird das vererbt? Beim Letzteren muss ich leider aufgeben. Jetzt, wo ich auf meine Charme&Anmut Krawatte so gespart habe. Jetzt Nase zuhalten: "Stil [...] mehr...
...was hier alles geschrieben wird: Da sind einmal diejenigen, für die bei Krawatte, Hut oder Brogues der erzreaktionäre Kleiderterror zutiefst verachtenswerter Turbokapitalisten und entsseelt-karrieregeiler Möchtegern-Tycoons [...] mehr...
Wenn Herr Theurich das Hemd ohne Krawatte trägt, dann hat er entweder -den obersten Hemdknopf offen. Und dann zieht er aber unter einem dunkelblauen Hemd ein schwarzes T-Shirt an, was man deutlich unter dem Hemd sehen kann (was [...] mehr...
Ich weiß nun nicht wie alt Sie sind, doch viele Mädchen in meinem Alter (Ich bin 17) tragen Vans, Chucks, Ballarinas usw., welche angelblich extrem gemütlich sind und halt ganz süß aussehen (: Ich trage bevorzugt [...] mehr...
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