London - Das Feuer brach in einem Busdepot in der Waterden Road in Statford im Osten Londons aus. Die Feuerwehr schickte 15 Löschwagen und 75 Helfer zu der brennenden Lagerhalle. Der dichte Qualm entsteht nach Angaben des US-Fernsehsenders CNN durch verbrennenden Dieselkraftstoff. Opfer sind vermutlich nicht zu beklagen.
Die Flammen schlugen bis zu 15 Meter in die Höhe, die Rauchwolke stieg Hunderte Meter gen Himmel und war noch in 30 Kilometern Entfernung zu sehen. Eine Bahnlinie wurden wegen des dichten Qualms gesperrt.
Ein Polizeisprecher sagte, es gebe keinen Hinweis auf einen Terroranschlag, ausschließen wolle man allerdings noch nichts. "Wir gehen aber davon aus, dass es sich nur um einen Brand handelt", sagte er. Ängste vor einem Attentat ließen kurzzeitig die Kurse an der Londoner Börse und im europäischen Aktienhandel sinken. Zunächst waren die Retter von einer mächtigen Explosion ausgegangen, von der Augenzeugen berichtet hatten.
Der Unglücksort liegt in einem Industriegebiet unweit von dem Areal entfernt, auf dem 2012 die Olympischen Spiele stattfinden sollen.
Die britische Hauptstadt war zuletzt im Juni Ziel eines Anschlags. Die Polizei konnte die in zwei Autos in der Innenstadt versteckten Sprengsätze rechtzeitig entschärfen.
ffr/Reuters/AP/dpa
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