Vechta/Kaiserslautern - Im niedersächsischen Landkreis Vechta stieß ein Zug an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem nicht beladenen Geflügellaster zusammen. Der 53-jährige Fahrer kam ums Leben, im Zug wurden zehn Menschen zum Teil schwer verletzt. Die Strecke wurde für mehrere Stunden gesperrt.
Auf einer Bahnstrecke in Rheinland-Pfalz sind drei Kinder von einem Zug erfasst und getötet worden. Die Jungen waren hinter einer Kurve auf oder neben den Gleisen gelaufen. Trotz einer Notbremsung konnte der Lokführer das Unglück nicht mehr verhindern.
Die drei Kinder spielten nach Polizeiangaben am späten Dienstag Nachmittag kurz vor dem Germersheimer Stadtteil Sondernheim auf oder neben den Gleisen, als der Regionalzug in Richtung Wörth sie erfasste. Der Lokführer konnte den Zug, der etwa 100 Kilometer pro Stunde fuhr, nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen. Die Jungen waren sofort tot.
Die drei Kinder seien 11, 13 und 14 Jahre alt gewesen, hieß es bei der Bundespolizei. Einer der Jungen hatte am Dienstag Geburtstag. Der 14-Jährige und der Elfjährige waren Brüder. Sie waren auf dem Heimweg zu ihrem Freund und hatten ihre Schulranzen dabei.
Nach Angaben der Bahn ereignete sich das Unglück um 17.18 Uhr. Sechs Minuten nach Abfahrt der Regionalbahn Nr. 18935 in Germersheim sei es bei Sondernheim zu einem "Aufprall auf drei Personen" gekommen, sagte ein Bahnsprecher. In dem kleinen Ort am Rhein löste die Nachricht Betroffenheit aus. "Das ist bei uns so, dass viele über die Gleise springen, auch Kinder", sagte Ursula Küfner vom Sondernheimer Ortsbeirat.
Die Reisenden aus dem Regionalzug wurden mit Bussen weiter
transportiert. Die Bahnstrecke wurde gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
pad/kai/AP/dpa/ddp
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