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16.01.2008
 

Bizarrer Brauch

Bräutigam-Weitwerfen in Japan

Statt mit Schneebällen haben Bewohner der japanischen Provinz Niigata frisch getraute Ehemänner von einem Steilhang in dicke Schneehaufen geworfen. Einem Jahrhunderte alten Brauch zufolge soll das Weitwerfen Glück bringen.

Tokio - Die Ehemänner werden traditionell von einem fünf Meter hohen Steilhang geworfen, wie die Zeitung "Mainichi Shimbun" berichtete. Trotz der beachtlichen Höhe brauchen sie keine Angst vor Verletzungen haben, da sie im weichen Schnee landen und zudem von ihren Frauen höchstpersönlich ausgebuddelt werden.

Das jährlich zum neuen Jahr im Ort Matsunoyama veranstaltete "mukonage" (Bräutigamwerfen) soll dem Paar Glück in der Ehe bringen. Dem 300-jährigen Brauch nach muss der Bräutigam von außerhalb stammen und kommt zum ersten Neujahr nach der Hochzeit eigens für das Spektakel in den Heimatort der Braut.

jjc/dpa

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