Kabul - Bei dem härtesten Winter seit 30 Jahren sind in Afghanistan nach Behördenangaben bisher fast 1000 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 130.000 Tiere seien in der Kälte verendet und Hunderte Häuser durch den heftigen Schneefall zerstört, teilte die Behörde für Katastrophenschutz in Kabul mit.
Fast die Hälfte der Toten stammt aus dem Westen des Landes, wo Dutzende Menschen wegen Erfrierungen schon Finger und Zehen amputieren lassen mussten. Ein Krankenhaus in der Stadt Herat nimmt sich nun eigens dieser Patienten an.
In den kommenden Tagen wird noch mehr Schnee erwartet. Die Vereinten Nationen riefen bereits im vergangenen Monat zu zusätzlichen Lebensmittelhilfen für zweieinhalb Millionen Afghanen auf, um die Menschen bis zur nächsten Ernte im Juni zu unterstützen.
jul/Reuters/AFP
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