Das ist noch mal gut gegangen: Bei einem Giftgasunfall an der Technischen Universität München ist am Freitagabend das Giftgas Phosgen ausgetreten - aber jetzt können die Ärzte Entwarnung gegeben: Bei den 40 Forschern und Studenten, die zur Beobachtung in Krankenhäuser eingeliefert worden waren, konnten die Ärzte keine Vergiftungssymptome beobachten.
Versuchsaufbau: Hier stellten Forscher an der TU München Kampfgas her.
Im Labor befanden sich zu diesem Zeitpunkt ein Wissenschaftler und seine Assistentin sowie eine Praktikantin. Aus dem Gebäude der Chemischen Fakultät der TU wurden insgesamt 40 Personen von der Werkfeuerwehr in Sicherheit gebracht.
Eine Gefährdung der Bevölkerung von Garching habe zu keinem Zeitpunkt des Unfalls bestanden, betonte die TU. Der Alarmeinsatz habe perfekt funktioniert.
Es gebe bislang auch "keine Hinweise für ein fehlerhaftes Verhalten" der Laborwissenschaftler, sagte TU-Sprecherin Tina Heun der Nachrichtenagentur ddp. Die Sicherheitsvorschriften seien offenbar eingehalten worden.
lis/AP/ddp
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