Los Angeles - Das Filmset von "Zurück in die Zukunft" verbrannte ebenso wie eine King-Kong-Ausstellung und das Video-Archiv: Der Brand in den Universal-Filmstudios ist versehentlich durch Bauarbeiten ausgelöst worden, teilten die Behörden nach Angaben des US-Senders CNN mit. Die Ermittler führten das Feuer auf die Benutzung einer Lötlampe auf dem Dach eines Hauses auf einem Filmset zurück.
Der Brand hatte am Sonntag Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Zehn Feuerwehrleute wurden bei der Bekämpfung der rasch um sich greifenden Flammen verletzt. Die Löscharbeiten dauerten knapp 20 Stunden an.
Aus Holz gebaute Kulissen wie etwa Straßenzüge aus New York und Neuengland sowie die berühmte Turmuhr aus "Zurück in die Zukunft" und der Platz davor, auf dem Michael J. Fox durch die Zeit reiste und Filmgeschichte schrieb, gingen in Flammen auf. Ebenso zerstört oder schwer beschädigt wurden eine King-Kong-Ausstellung und ein Lager mit über 40.000 Videos und Filmrollen. Trotz der schweren Schäden war der Themenpark am Montag bereits wieder für Besucher geöffnet.
Universal City liegt knapp 15 Kilometer nordwestlich des Zentrums von Los Angeles. In den 1915 gegründeten Studios, die zu den berühmtesten und ältesten der Stadt gehören, wurden zu Anfang des vorigen Jahrhunderts Stummfilme gedreht, Heute entstehen hier Fernseh- und Filmproduktionen. Die Universal Studios werden von dem Unternehmen NBC Universal betrieben, das zum US-Mischkonzern General Electric gehört.
1990 brannten die Studios schon einmal, damals hatte ein Brandstifter das Feuer gelegt. Der Schaden lag bei 50 Millionen Dollar.
jjc/AP/dpa
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