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16.06.2008
 

Ärger für "Trouble"

Reichster Hund der Welt plötzlich verarmt

Sie gilt als bissig und verzogen - und als reichster Vierbeiner der Welt. Damit ist nun Schluss. Malteser-Hündin "Trouble" hatte zwölf Millionen Dollar von ihrem Frauchen, der exzentrischen US-Millionärin Leona Helmsley, geerbt. Doch jetzt ging der Großteil des Vermögens flöten.

New York - "Screw the Pooch" überschreibt die "New York Post" ihren Bericht über die finanziellen Turbulenzen um den reichsten Hund der Welt - was sowohl bedeuten kann, dass hier ein Schoßhund abgezockt wurde als auch, dass sich die Sympathien für den "verdammten Köter" in Grenzen halten.

Zwölf Millionen Dollar hatte die exzentrische US-Hotel-Millionärin Leona Helmsley (Spitzname "Queen of Mean") ihrer geliebten Malteser-Hündin "Trouble" hinterlassen. Zwei ihrer vier Enkel gingen dagegen leer aus - sie "wüssten schon, warum", hatte es Helmsley in ihrem Testament formuliert. Sie starb im August 2007 im Alter von 87 Jahren.

Die Enkel, Craig Panzirer, 40, und Meegan Panzirer Wesolko, 37, gingen juristisch gegen diese letzten Verfügungen vor, berichtet die "New York Post" - ihre Großmutter sei nicht im vollen Besitz ihrer geistigen Kräfte gewesen, als sie das Testament aufsetzte.

Nicht nur erhalten Panzirer und Wesolko nun jeweils vier bzw. zwei Millionen Dollar - auch die "Trouble" zugesprochene Summe wurde drastisch verringert. Statt zwölf Millionen erhält das Schoßhündchen, das als bissig und verzogen gilt, nur noch zwei Millionen Dollar - die Differenz, so entschied es ein New Yorker Gericht, geht in eine von Leona Helmsley für humanitäre Zwecke gegründete Stiftung über.

"Trouble", die mittlerweile in Florida bei dem Geschäftsführer eines Helmsley-Hotels, Carl Lekic, ein neues Zuhause fand, könne auch mit der reduzierten Summe auskommen, befand das Gericht.

Lekic hatte aufgeführt, für "Troubles" Unterhalt seien jährlich 190.000 Dollar nötig: Dazu gehören unter anderem 60.000 Dollar Gebühr für den gesetzlichen Vormund, 100.000 Dollar für die Bewachung des Tieres, 8000 Dollar für Körperpflege, 1200 Dollar für die Verpflegung und zwischen 2500 und 18.000 Dollar für medizinische Aufwendungen.

Mit der Summe von zwei Millionen Dollar sei "Trouble" gut versorgt, ließ ihr neues Herrchen mitteilen. "Trouble" gehe es bestens - mehr Geld werde den Hund auch nicht glücklicher machen.

pad

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