Athen - Erschütterungen mit fatalen Folgen: Tausende Touristen und Einwohner von Rhodos rannten nach Berichten lokaler Medien auf die Straßen. Wie der Bürgermeister des Dorfes Archangelos, Christos Argyrou, im Fernsehen mitteilte, stürzte eine 56 Jahre alte Frau auf der Treppe ihres Hauses, als sie wegen der Erschütterungen ins Freie fliehen wollte.
Sie brach sich das Genick und war sofort tot, berichtete das Staatsfernsehen. Weitere fünf Menschen wurden bei ähnlichen Unfällen leicht verletzt.
Das Hypozentrum des Bebens lag südlich der griechischen Ferieninsel Rhodos in einer Tiefe von rund 60 Kilometern unter dem Meeresboden. Das Seismologische Institut von Athen berechnete die Stärke auf 6,3. Die Erdstöße waren auch entlang der türkischen Ägäisküste, auf der Insel Kreta und auf dem griechischen Festland zu spüren.
Der Kommandeur der Feuerwehr von Rhodos sagte im Radio, es lägen etwa eine Stunde nach dem Beben keine Informationen über Verletzungen oder nennenswerte Schäden vor.
Griechenland ist das europäische Land mit den meisten Erdbeben, die Hälfte aller Beben des Kontinents ereignet sich hier. Anfang Juni waren bei einem Erdstoß der Stärke 6,5 zwei Menschen im nördlichen Peloponnes ums Leben gekommen, 140 weitere wurden verletzt.
jjc/AFP/ddp/dpa
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH