Lille - Gegen 23 Uhr am Sonntagabend zog der Tornado unweit der belgischen Grenze eine etwa zehn Kilometer lange Schneise der Verwüstung. Besonders betroffen war die 16.000-Einwohner-Stadt Hautmont, wo durch das Unwetter etwa 40 Häuser einstürzten. Rund 200 Feuerwehrleute und 50 Polizisten waren im Einsatz. Die Präfektur erstellte einen Notfallplan.
In der Nacht fanden die Rettungskräfte die Leiche einer älteren Frau, die beim Einsturz ihres Hauses ums Leben kam. Am Morgen entdeckten die Helfer die Leichen eines Ehepaars in den Trümmern ihres Hauses. In der ganzen Region fielen durch den Sturm Bäume und Strommasten auf die Straßen. Auch die Ortschaften Neuf-Mesnil und Maubeuge waren betroffen. Es entstanden beträchtliche Schäden.
Am Montag wurden in Ortschaften der Provinz Groningen Autos in die Luft gewirbelt und kleine Boote aus dem Wasser gerissen. Zahlreiche Bauernhöfe wurden verwüstet. Menschen kamen hier aber nicht zu Schaden.
AFP/dpa/AP
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