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31.08.2008
 

Sichuan in China

Mindestens 25 Menschen sterben bei Beben

Erneut hat ein schweres Erdbeben die chinesische Provinz Sichuan erschüttert. Mindestens 25 Menschen kamen ums Leben, über 300 wurden verletzt. Erst im Mai sind im Südwesten des Landes bei einem verheerenden Beben Zehntausende gestorben.

Peking - Bei einem Erdbeben der Stärke 6,1 sind am Samstag im Südwesten Chinas mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Das Epizentrum des Bebens lag 30 Kilometer südöstlich der Stadt Panzhihua in der Provinz Sichuan, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Mehr als 300 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Die Menschen seien panisch auf die Straße gerannt, sagte ein Zeuge aus dem Bezirk Yongren in der benachbarten Provinz Yunnan. Fast tausend Häuser wurden zerstört, in Hauswänden klafften Risse, zahlreiche Fenster zerbarsten.

Xinhua berichtete am Sonntag, dass mehr als 2000 Rettungskräfte in die Katastrophenregion entsandt worden seien. Die Helfer hätten Lebensmittel, Zelte und medizinische Versorgung im Gepäck. Ihr Einsatz wurde von heftigem Regen und unwegsamem Gelände behindert.

Das Erdbeben weckte Erinnerungen an das verheerende Beben in Sichuan vom 12. Mai. Damals waren fast 70.000 Menschen ums Leben gekommen, rund 18.000 weitere werden bis heute vermisst.

abl/AFP/AP

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