Exmouth - Schlimme Stunden für 303 Passagiere und zehn Besatzungsmitglieder an Bord eines Airbus der Fluglinie Qantas: Auf dem Weg von Singapur nach Perth geriet der A330-300 offenbar in so heftige Turbulenzen, dass die Maschine in einer entlegenen Region Australiens notlanden musste.
Wie ein Sprecher der Airline mitteilte, war der Notlandung eine "plötzliche Veränderung der Flughöhe" vorausgegangen. Der Airbus setzte auf der Landebahn des Flughafens von Learmonth in Westaustralien auf. Australische Medien berichten, die Piloten hätten noch aus der Luft einen Notruf abgesetzt und die Maschine sei nur wenige Minuten später gelandet. Rettungskräfte seien zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort gewesen.
Zehn Passagiere wurden offenbar schwer verletzt und ins Krankenhaus der Stadt Exmouth im Nordwesten Australiens gebracht. Die anderen Fluggäste warten in der 3000-Einwohner-Stadt Exmouth auf ihren Weitertransport. Die australische Behörde für Flugsicherheit teilte mit, vor allem die Passagiere im hinteren Teil der Maschine hätten Verletzungen erlitten.
Die Fluggesellschaft, die lange Zeit als eine der sichersten Airlines der Welt galt, hatte in den vergangenen Monaten eine Reihe von Zwischenfällen verzeichnet.
Am 25. Juli war ein Qantas-Jet in Manila auf den Philippinen notgelandet, nachdem mitten im Flug ein Sauerstofftank an Bord explodiert war und ein drei Meter breites Loch in den Rumpf gerissen hatte.
Der Flughafen von Learmonth hat nur eine Start- und Landebahn und wird überwiegend von Öl- und Gasunternehmen genutzt.
han/pad/Reuters/dpa
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