• Drucken
  • Senden
  • Feedback
26.11.2008
 

München

Zöllner finden verwesten Affenschädel in Paket

Dieser Anblick ließ die Beamten erschaudern: Bei einer Kontrolle am Flughafen München griente ihnen aus einem Paket ein verwester Affenschädel entgegen. Dem Absender droht nun wegen des Verstoßes gegen Artenschutzbestimmungen ein Bußgeld.

München - Es stank bestialisch. Deshalb hatte der Zoll auf dem Münchner Flughafen am Montag die Luftpostsendung aus Südafrika geöffnet.

Verwester Affenschädel: Stinkende Überraschung für die Münchner Zollbeamten
Zur Großansicht
DDP

Verwester Affenschädel: Stinkende Überraschung für die Münchner Zollbeamten

Dessen Inhalt sei "nichts für zarte Nerven und Nasen" gewesen, hieß es aus dem Hauptzollamt: Die Beamten fanden in dem Paket den verwesten, scharf riechenden Schädel eines Affen.

"Aus dem Kadaver krabbelten bereits jede Menge lebendiger Maden", so Hauptzollamt-Sprecher Thomas Meister. Die Sendung sei umgehend entsorgt worden.

Der ekelerregende Fund könnte Folgen haben: Dem Absender droht ein hohes Bußgeld, da keine artenschutzrechtlichen Dokumente für den Affenschädel vorlagen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Affen sind den Angaben zufolge vom Washingtoner Artenschutzabkommen erfasst, damit ist die Einfuhr - auch von Teilen von Affen - aus einem Drittland in die EU grundsätzlich genehmigungspflichtig. Verstöße werden mit Strafen geahndet.

kfi/dpa/ddp

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Panorama

© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH









TOP



TOP