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07.01.2009
 

Somalia

Türkische Reederei zahlte Lösegeld an Piraten

Zwei Monate waren die "Yasa Neslihan" und ihre Besatzung in der Gewalt somalischer Piraten. Jetzt ist die Besetzung des Frachters beendet - die türkische Reederei zahlte offenbar Lösegeld.

Paris - Nach mehr als zwei Monaten haben Piraten die Besetzung eines türkischen Frachters mit zwanzig Mann an Bord beendet. Zuvor hatte die Reederei Lösegeld in unbekannter Höhe gezahlt. "Die Piraten verlangten Lösegeld, es wurde gezahlt", sagte ein Sprecher des Unternehmens Yasa.

Die "Yasa Neslihan" war am 29. Oktober im Golf von Aden gekapert worden, am Dienstag verließen die Seeräuber das Schiff. "Die Besatzung ist frei und allen geht es gut", sagte der Sprecher.

Auch ein vor Nigeria überfallenes französisches Schiff mit neun Mann an Bord ist seit Mittwoch nicht mehr in der Hand von Piraten.

Die Reederei Bourbon dankte der nigerianischen Regierung für ihre Hilfe. Ob in dem Fall Lösegeld gezahlt wurde, war zunächst unbekannt. Das Schiff war am Sonntag gekapert worden.

pad/AP

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