Dubai - Nach Angaben der Behörden kollidierte der Tanker am Mittag fünf Kilometer vor dem Hafen Dubais mit einem mittelgroßen Frachter, einem sogenannten Feeder. Dabei soll es sich um die Sima Buoy handeln.
Bislang lägen keine Berichte über Tote oder Verletzte vor, sagte eine Sprecherin. Zwei Besatzungsmitglieder seien aus dem Wasser gerettet worden.
"Wir sahen zwei Schiffe, eines von ihnen war schwer beschädigt", sagte ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur Reuters. "Beide haben gebrannt, doch der Tanker sah so aus, als würde er sinken", so Matthias Seifert, der nach eigenen Angaben für ein Seeflugunternehmen arbeitet.
Den Behörden zufolge versuchte die Besatzung des Tankers, das Feuer an Bord zu löschen. Von der Küste aus waren dichte, schwarze Wolken über der See zu erkennen. Der Hafen Dschebel Ali liegt im äußersten Südwesten der Stadt.
Bei dem verunglückten Tanker soll es sich um die 1988 gebaute "Kashmir" mit einem Fassungsvermögen von 45.000 Tonnen handeln.
Die Berichte über die Art der Ladung gingen jedoch auseinander: Mal war von 30.000 Tonnen Leichtöl im Wert von etwa neun Millionen US-Dollar die Rede, das aus dem Iran kommend in die Vereinigten Arabischen Emirate verschifft werden sollte. Mal hieß es, das Schiff habe Gas beziehungsweise eine brennbare Flüssigkeit an Bord, die zur Herstellung von Plastik gebraucht werde.
jdl/Reuters/AP
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