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11.07.2009
 

Alarm in Jumbo-Jet

Flugkabine wird zu Räucherkammer

Rauchalarm bei British Airways: Während ein Jumbo-Jet im US-Staat Arizona schon zur Startbahn rollte, füllte sich die Kabine plötzlich mit Qualm. Etliche der 350 Passagiere gerieten in Panik, das Flugzeug musste evakuiert werden.

Wegen Rauchentwicklung in der Kabine ist ein voll besetzter Jumbo-Jet der British Airways kurz vor dem Start auf dem Flughafen von Phoenix im US-Staat Arizona evakuiert worden. Die rund 350 Passagiere und Besatzungsmitglieder mussten die Boeing 747 am Freitag gegen 20.00 Uhr (Ortszeit) über Notrutschen verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte.

Die Boeing 747 nach London-Heathrow rollte am Freitag schon zur Startbahn, als sich der Rauch in der Kabine ausbreitete. British Airways teilte am Samstag mit, die Maschine sei evakuiert worden, nachdem der Rauch gemeldet wurde. 15 Passagiere hätten kleinere Schrammen erlitten, ein Mann wurde wegen Schulterschmerzen ins Krankenhaus gebracht.

Die Menschen hätten "gehustet und gewürgt", man habe kaum atmen können, erzählte die Reisende Corinne Casazza. Es sei zu Panik gekommen. "Die Leute haben geschubst und gedrängelt - jeder wollte aus dem Flugzeug raus." Einige Passagiere hätten Feuer gesehen. Berichte, wonach ein elektrischer Defekt Grund für die Rauchentwicklung gewesen sei, konnte British Airways zunächst nicht bestätigen.

cpa/dpa

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