Rom - Ein frisch vermähltes Paar wollte mit der Tradition brechen und die Blumen der Braut sprichwörtlich aus der Luft unter die unverheirateten Frauen bringen. Dafür stieg ein Hochzeitsgast samt Pilot in einen Tragschrauber, einen kleinen Mini-Flieger, der einem Hubschrauber ähnelt.
Die Single-Damen versammelten sich, hatten aber keine Chance, den Brautstrauß zu fangen. Als der 44-jährige Gast die Blumen aus dem Flieger warf, verfingen sich diese in der Heckschraube und die Maschine geriet ins Taumeln.
Der Tragschrauber stürzte in einen Wald, in unmittelbarer Nähe einer Jugendherberge, in der zu diesen Zeitpunkt etwa 50 Jugendliche untergebracht waren.
Der 61-jährige Pilot blieb unverletzt, für den Blumenwerfer endete die Feier jedoch im Krankenhaus - mit schweren Gesichts- und Kopfverletzungen sowie zwei gebrochenen Beinen.
nad/AP
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