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20.07.2009
 

Massenkarambolage

Mehr als 250 Autos in Unfallserie verwickelt

Bei einer Serie von Massenkarambolagen auf der Autobahn 2 zwischen Peine und Braunschweig sind mehr als 60 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren insgesamt 259 Fahrzeuge an den Unfällen beteiligt, die Strecke wurde gesperrt - ist inzwischen aber wieder freigegeben.

Peine/Braunschweig - Starker Regen und anschließend tiefstehende Sonne führten dazu, dass viele Fahrer die Kontrolle über ihre Autos verloren: Bei einer Serie von Massenkarambolagen auf der A2 zwischen Peine und Braunschweig sind am Sonntagabend 66 Menschen verletzt worden, zehn von ihnen lebensbedrohlich.

Nach neuesten Angaben waren in die Unfälle insgesamt 259 Fahrzeuge verwickelt. "Es ereigneten sich 73 Unfälle mit bis zu 20 Beteiligten", sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Braunschweig SPIEGEL ONLINE.

Die Strecke zwischen Braunschweig Nord und Hämelerwald in Richtung Hannover blieb bis zum Montagmorgen gesperrt. Die Aufräumarbeiten dauerten am Morgen noch an. Inzwischen sind alle Sperrungen nach Angaben der Polizei wieder aufgehoben.

Den ersten Unfall gab es zwischen Hämelerwald und Lehrte auf der Fahrbahn in Richtung Hannover. Danach krachten zahlreiche Autos zunächst bei Peine und dann bei Braunschweig zusammen.

Etwa 340 Helfer der Feuerwehr und der Rettungsdienste waren im Einsatz, die Krankenhäuser wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Der Verkehr wurde umgeleitet, dabei gab es einen Stau von bis zu 30 Kilometern.

Bei Peine kam es zu einer Kette von Unfällen am Autobahnparkplatz Röhrse, weitere Zusammenstöße passierten bei Braunschweig-Watenbüttel und Braunschweig Nord.

Auf dem Autobahnparkplatz Röhrse Nord wurde durch die Feuerwehr eine Verletzten-Sammelstelle eingerichtet. Die Autobahn war über Stunden voll gesperrt.

Wie die Polizei Hannover in der Nacht zum Montag berichtete, ereigneten sich zusätzlich auf der Verbindungsstrecke der A 2 und der A 7 zwischen Hämelerwald und Autobahnkreuz Ost insgesamt 21 Unfälle mit 11 Verletzten. Dabei wurden zwei Menschen schwer verletzt.

han/AP/dpa

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