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06.08.2009
 

Falscher Alarm

Bombe in Koffer von Verfassungsschützer vermutet

"Eine Eselei, die wird mir nicht nochmal passieren": Auf dem CDU-Sommerempfang ließ Niedersachsens oberster Verfassungsschützer Günther Heiß seinen Koffer unbeaufsichtigt stehen. Die Sicherheitsleute vermuteten fälschlicherweise eine Bombe und forderten Sprengstoff-Experten an.

Hannover - Es war der Sommerempfang der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, ein lauer Abend in Hannover, bis plötzlich Aufregung entstand: Wie die "Braunschweiger Zeitung" berichtet, wurde in einem Koffer von Günther Heiß, Präsident des niedersächsischen Verfassungsschutzes, fälschlicherweise eine Bombe vermutet.

Dem Bericht zufolge hatten Personenschützer den Koffer neben dem Buffet entdeckt und Alarm geschlagen. Ein Sprengstoff-Spürhund wurde angefordert, um den Koffer auf einem Vorplatz zu beschnüffeln - eine Bombe fand er nicht.

Erst als die Polizei den Koffer öffnete, stellte sich heraus, dass er Party-Gast Heiß gehörte. "Ja, ich habe ihn stehen lassen", sagte Heiß. "Das war eine Eselei, die wird mir nicht nochmal passieren."

Unter den 700 Partygästen waren auch Niedersachsens Regierungschef Christian Wulff und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Nach der kurzen Aufregung wurde weitergefeiert.

hut/dpa

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