Hamburg - Zwei drei Stunden braucht Mike Stimpson für gewöhnlich, um seine putzigen Szenen zu gestalten. Dazu zieht sich der 35-Jährige in einen "winzigen, dunklen" Raum in seinem Haus in den englischen Midlands zurück und formiert seine kleinen Plastikfiguren zu berühmten fotografischen Motiven.
Wie der Blog "Daily Beast" berichtet, baute Stimpson bereits zahlreiche Klassiker nach und fotografierte sie - historische Meilensteine wie die Mondlandung, das Hissen der US-Flagge in Iwo Jima oder die brutal niedergeschlagene Revolte auf dem Pekinger Platz des Himmlischen Friedens.
Die Miniaturen sind in Großbritannien bereits Kult. Stimpson möchte vornehmlich unterhalten, hofft aber auch, das Fotografien, die bereits im kollektiven kulturellen Gedächtnis abgespeichert sind, durch seine Verfremdung noch einmal neu entdeckt werden können.
Was Stimpsons Inszenierungen von den Originalen unter anderem unterscheidet, ist der Umstand, dass seine Lego-Männchen immer lächeln: "Es gibt Menschen, die finden meine Fotos geschmacklos", sagt Stimpson, "andere lieben sie."
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