Hamburg - Schlangenjäger Chris Peberdy wurde zu einem Haus in einer ländlichen Gegend im Norden Australiens gerufen. Hausbesitzer Erik Rantzau hatte den Python, der mit einer Länge von rund drei Metern fast doppelt so groß war wie er selbst, in seiner Kloschüssel gefunden.
"Schlangen dieser Größe findet man häufig im Dschungel - aber nur sehr selten in einer Toilette", sagte Peberdy nach seinem Einsatz.
"Der Python muss durch einen Abfluss in das Haus gelangt sein. Ich denke, dass er sich in der Nacht durch das Haus bewegt und am Morgen Zuflucht in der Toilette gesucht hat." Der Besitzer lebe in Einklang mit der Natur und respektiere Reptilien, sagte Peberdy. Rantzau habe dem Python daher seine Ruhe gelassen und ein anderes Bad benutzt.
Für den Schlangenjäger gestaltete sich der Einsatz als schwierig: Das Tier hatte sich fest um die Abflussrohre geschlungen und konnte erst beim vierten Einsatz befreit werden. Es wurde in zweieinhalb Kilometer Entfernung vom Haus im Busch ausgesetzt.
han/Reuters
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