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26.10.2009
 

Spielsucht

Bankerin stiehlt 2,8 Millionen Franken

Eine Schweizer Bankangestellte hat ihren Arbeitgeber um 2,8 Millionen Franken erleichtert. Nun hat die Frau gestanden, das Geld veruntreut und damit ihre Spielsucht finanziert zu haben. Den gesamten Betrag habe sie verzockt.

Neuhausen am Rheinfall - Die Schweizer Bank UBS hat bereits im September gegen die 41-jährige Mitarbeiterin Anzeige wegen Veruntreuung erstattet. Zuvor war bei einer internen Kontrolle das Fehlen von 2,8 Millionen Franken (1,84 Millionen Euro) im Tresor entdeckt worden.

Die Schweizerin gestand die Veruntreuung und gab als Motiv ihre Spielsucht an, wie die Schaffhauser Kantonspolizei am Montag mitteilte. Die Frau erklärte demnach, sie habe in den vergangenen fünf Jahren die gesamte Summe verbraucht. Sie habe wöchentlich zwischen 60.000 und 90.000 Franken verzockt. Es sei nichts mehr übrig.

siu/AP

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