London - Ein Gericht in Macclesfield im Nordwesten Englands verurteilte John Green am Donnerstag nicht nur zu dem Hundehaltungsverbot auf Zeit, sondern auch zu 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit.
Tierschützer hatten den 40-Jährigen vergeblich vor den Gesundheitsgefahren durch falsche Ernährung für seinen Dalmatiner Barney gewarnt. Green schlug die Ratschläge in den Wind und mästete den Hund mit Chips und Schokolade, bis der 70 Kilo wog - mehr als das Doppelte des empfohlenen Gewichts.
Im Juni entzogen die Behörden dem Mann schließlich seinen Hund. In einem Privatzwinger wurde Barney auf Diät gesetzt und speckte durch ein Fitnessprogramm inzwischen auf 40 Kilo ab.
Vor Gericht bekannte sich Green schuldig, dem Tier unnötiges Leid zugefügt zu haben. Als mildernden Umstand werteten es die Richter, dass Green Barney eher als Freund denn als Hund angesehen und nicht verstanden habe, dass er ihm mit den Leckereien schadete.
jdl/AFP
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