London - In dem Video, das vom britischen Fernsehsender Channel 4 ausgestrahlt wurde, sprechen Rachel und Paul Chandler umringt von schwerbewaffneten Piraten in die Kamera: "Unsere Entführer verlieren die Geduld", sagte der 59-jährige Paul Chandler. Bisher habe niemand auf die Forderung der Piraten nach einem Lösegeld in Höhe von 4,7 Millionen Euro reagiert. "Ich habe keinen Zweifel, dass sie nicht zögern werden, uns zu töten - vielleicht binnen einer Woche, wenn es bis dahin keine Antwort gibt."
Auch Rachel Chandler (55) zeigte sich in dem Video verzweifelt: "Wir sind in Gefahr, uns wurde gesagt, dass man uns kein Essen und kein Wasser mehr geben wird. Wir bitten die Regierung, die Menschen in Großbritannien und unsere Familien alles zu tun, um mit diesen Menschen in Verhandlungen zu treten und unsere Leben zurückzukaufen."
Das Video war nach Rücksprache mit Angehörigen des Ehepaars gesendet worden. Unklar ist, inwieweit das Paar gezwungen war, einen bestimmten Text vorzutragen.
Britische Regierung lehnt "substantielle Zugeständnisse" ab
Ein Sprecher des Außenamtes in London reagierte ablehnend auf die Bitte der Entführten um Verhandlungen: "Die Position der britischen Regierung ist klar: Wir machen keine substantiellen Zugeständnisse an Geiselnehmer." Dies gelte auch für die Zahlung von Lösegeld.
Er forderte die "sofortige Freilassung" des Ehepaars. "Das sind unschuldige Touristen", sagte der Sprecher. Zugleich verwies er darauf, dass die Regierung Geiselnehmern "keine großen Zugeständnis macht".
Die Piraten hatten die Yacht des Paares am 23. Oktober im Indischen Ozean überfallen und die Eheleute aufs Festland verschleppt. Die Chandlers aus der südenglischen Grafschaft Kent waren mit dem Boot auf dem Weg von den Seychellen nach Tansania.
Bisher kamen die von somalischen Piraten entführten Geisel meist unversehrt wieder frei. Doch in den vergangenen Wochen sind die Lösegeldforderungen beträchtlich gestiegen, auch die internationale Schutztruppe und die Reeder haben aufgerüstet. Die Auseinandersetzungen zwischen den Piraten und ihren Gegnern eskalieren.
sac/dpa/afp
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An jeder Schiffslängsseite 3 MGs augebaut und im Bedarfsfall nutzen und Ruhe ist! mehr...
Ahnung habe ich doch immer, wovon ich schreibe, Henner, oder;-) Da wir auch Feeder haben, ja, leider! Aber wir sind, trotz relativ kleiner Flotte (17 Schiffe) gut gestreut, haben auch Schwergutfrachter, die halten uns ganz gut [...] mehr...
lieber sitiwati , wenn Sie erst einen Augenblick nachdenken anstatt gleich Unsinn zu schreiben , müssen auch Sie zugeben , daß die Piratenakte vor dem Horn von Afrika eine ganz andere Qualität haben als etwa kleine Überfälle im [...] mehr...
;) Mensch Yogtze, haben Se ja direkt mal Ahnung. Vermietet Ihr Eure Schlorren jetzt auch gerade für schlappe 6000 am Tag? ;) mehr...
Gerne könnte man militärisch gegen die Mautstellen in den Nachbarländern vorgehen, eine faszinierende Idee;-) Was die Schiffsüberfälle in der Straße von Malakka angeht (zwischen Indonesien und Malaysia), diese wurden dank [...] mehr...
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