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22.11.2009
 

Eingeschneit

Fahrgäste sitzen zwei Tage in Bus fest

Zwei Tage lang mussten die Passagiere eines Busses im Nordosten der Türkei in dem eingeschneiten Fahrzeug ausharren - dann kam die Rettung. Einsatzkräfte arbeiteten sich über die von Lawinen blockierten Bergstraßen vor. Alle 18 Insassen sind unversehrt.

Ankara - Nach mehreren Lawinenabgängen im Nordosten der Türkei sind am Sonntag 18 Menschen gerettet worden, die zwei Tage in ihrem blockierten Bus ausharren mussten.

Nach fast 40 Stunden konnten Retter das vor allem mit Studenten besetzte Fahrzeug auf einer Bergstraße in der Provinz Rize erreichen, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Zu Tränen gerührte Angehörige, die in Begleitung der Bergretter bis nahe an die Unglücksstelle am verschneiten Ovit-Pass marschiert waren, schlossen ihre Familienmitglieder in die Armee, wie Fernsehbilder zeigten.

Wegen Lawinenabgängen und schwerer Schneestürme steckte der Bus seit Freitagabend auf 2600 Metern Höhe fest. Ein Rettungsversuch mit Hubschraubern scheiterte wegen schwieriger Wetterbedingungen.

ffr/AFP

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