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03.01.2010
 

Drama bei der Rallye Dakar

Deutscher Unglückspilot gibt auf

Eine getötete Zuschauerin und fünf Verletzte: Der Auftakt der Rallye Dakar in Argentinien wurde von einem schweren Unfall überschattet. Der deutsche Pilot Mirco Schultis war von der Piste abgekommen und in eine Zuschauergruppe gerast - jetzt hat er das Rennen aufgegeben.


Buenos Aires - Tragischer Auftakt für die wohl bekannteste Rallye der Welt: Schon auf der ersten Etappe in Argentinien gab es nahe der Stadt Rio Cuarto das erste Todesopfer der diesjährigen Rallye Dakar. Der deutsche Fahrer Mirco Schultis aus Kelsterbach verlor in einer Kurve die Kontrolle über seinen Boliden und raste in eine Menschenmenge. "Eine 28-jährige Frau erlitt ein schweres Schädeltrauma sowie Verletzungen am Bauch und am Becken", sagte Norberto Brusa, Notarzt aus Cordoba. Sie starb wenig später in einem Krankenhaus. Mindestens fünf weitere Zuschauer wurden zum Teil erheblich verletzt.

Das argentinische Fernsehen zeigte ein Foto des schockierten Schultis kurz nach dem Unfall. Zeugen berichteten, der Deutsche habe nach dem Crash verzweifelt versucht, so schnell wie möglich Hilfe für die Opfer zu organisieren und sei tief erschüttert gewesen. Die Opfer hätten zusammen mit zahlreichen anderen Schaulustigen dicht an der nicht abgesperrten Rennstrecke in einem Bereich gestanden, der nicht für Zuschauer zugelassen war, teilte die Rennleitung mit.

Der 43-jährige Schultis stieg nun aus dem Rennen aus.

Seit der Erstauflage der Rallye Dakar am 26. Dezember 1978 sind insgesamt 59 Personen ums Leben gekommen. Nicht nur die Fahrer riskieren bei dem Offroad-Rennen ihr Leben, sondern auch die Zuschauer. Zwar müssen sich die Fahrer, etwa in Ortschaften, strikt an Geschwindigkeitsbeschränkungen halten. Im freien Gelände rasen die Hasardeure aber oft dicht an den meist direkt an der Strecke stehenden Zuschauern vorbei. Wie im aktuellen Fall können diese einem außer Kontrolle geratenen Rennwagen nicht immer ausweichen.

Die Rallye Dakar 2010 geht über insgesamt 9000 Kilometer durch Argentinien und Chile.

rom/dpa

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Die neuesten Beiträge:
04.01.2010 von Mulharste: Zurück SPIEGEL ONLINE Forum > Blogs > Drama bei der Rallye Dakar: Deutscher Ung

SIe haben keine Ahnung. Für eine Rally reiocht leider kein Führerschein - sondern Sie brauchen mindestens ne C-Lizenz. FÜr die Dakar Nummer sicher sogar ne A, wenn nciht gar die S. Und in einem "für Zuschauer [...] mehr...

04.01.2010 von Mulharste: Zurück SPIEGEL ONLINE Forum > Blogs > Drama bei der Rallye Dakar: Deutscher Ung

Na klar war die Zuschauerin schuld! Wenn Sei sich auf die Schienen im Bahnhof stellen, ist doch auch nciht der Lokführer Schuld! ---Zitat--- Der Staatsanwalt nennt diese Art des Fahrens unangepasste Geschwindigkeit - ich [...] mehr...

04.01.2010 von Mulharste: Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

und besonders unsere Speilwiesen verblöden völlig. IHREN Aufschrei hätte ich gern gelesen, wen die konstituierende Bundestagssitzung auf der ARD gelaufen wäre. mehr...

04.01.2010 von Mulharste: Auf Thema antworten

Die Tote udn die Verletzten haben sich nicht an die Vorschriften/Hinweise gehalten. Wenn ich mich mitten auf den Rundkurs eines Steherrennnenes stelle, angefahren werden und dabei sterbe, ist dann auch der Preis zu hoch? mehr...

04.01.2010 von Mulharste: Auf Thema antworten

oh Gott, n bisschen mehr "Weltverbesserung" geht aber nicht, oder? Dann auf nach Südamerika - verbessern SIE etwas! mehr...

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